BEHOBEN: Klonk-Geräusch beim Abbremsen

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HiJack79
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Re: BEHOBEN: Klonk-Geräusch beim Abbremsen

Beitrag von HiJack79 »

Dann kann ich jetzt auch einmal meine Erfahrungen darüber kund geben. Bei mir ist das Knacken auch erst nach circa 2000 km aufgetreten.
Zuerst war es nur ein ganz leises „Bub“, was ich zunächst als Auspuffgeräusch abgetan habe.
Nach circa 1500 km war es ein wenig lauteres „bäng“, aber immer noch subtil. Das habe ich allerdings ganz leicht im Gas oder Bremspedal gespürt.
Nach 3000 km war es zu 60 % aller Fälle ein sehr deutliches „Päng!“, das sowohl in den Pedalen als auch im Sitz spürbarer war (auch im Beifahrersitz).
Ich war bei meinem Ford Händler und habe dies genauso geschildert, wonach auch die Muffe des Getriebe Ausgangs gefettet wurde. Danach war alles vollständig verschwunden.(Mai 2026).
Jetzt, nach circa 3500 weiteren Kilometern, ist das leise Geräusch wieder zurück. Ich werde also zur Sicherheit noch mal zu dem Ford Händler fahren. Warum ich das tue?
Dieses ganz leicht schlagende Geräusch ist im Außenbereich SEHR viel lauter. Ich habe in einer Unterführung bei offenen Fenstern einmal auslaufen und anhalten müssen und von außen ist es ein lauteres, metallisches schlagen, („Klack!“) zu vernehmen. Ich möchte nicht, dass sich mein Wagen anhört wie ein Landmaschinen Fahrzeug.
Allerdings habe ich keine Sorge, dass irgendetwas kaputt geht, oder eine Instabilität des Antriebsstandes vorliegt.
Zuletzt geändert von HiJack79 am 14. Sep 2026, 19:16, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß HiJack


Dark Horse 2025, carbonized grey metallic, Automatik, Bremssättel rot, Steinschlagfolierung Front
MarkusHinzen
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Re: BEHOBEN: Klonk-Geräusch beim Abbremsen

Beitrag von MarkusHinzen »

Ich denke nur fetten nach Anleitung genügt nicht. Wichtig ist, dass die Gewindebolzen auch erneuert werden. Die längen sich wohl unter dem anzugsdrehmoment und wenn die dann nach dem fetten wiederverwendet werden, besteht nicht mehr die notwendige "Anzugsfestigkeit". Sorry - bin kein Tekki. Freue mich aber sehr, dass wir zusammen des Thema eingrenzen konnten.
markii58
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Re: BEHOBEN: Klonk-Geräusch beim Abbremsen

Beitrag von markii58 »

iNstinCt hat geschrieben: ↑12. Sep 2026, 22:24 PS: Der Servicehinweis aus den amerikanischen Foren war meinem Ford-Händler übrigens ebenfalls nicht bekannt und konnte dort auch nicht im eigenen System gefunden werden.
Nicht verwunderlich denn der gilt eigentlich nur für 2018-2020 Ford Expedition und Lincoln Navigator.

MarkusHinzen hat geschrieben: ↑14. Sep 2026, 12:53Die längen sich wohl unter dem anzugsdrehmoment und wenn die dann nach dem fetten wiederverwendet werden, besteht nicht mehr die notwendige "Anzugsfestigkeit".
Schrauben die sich längen beim anziehen (auch bekannt als Dehnschrauben) erkennt man in der Einbauanleitung häufig daran dass ein mehrstufiger Prozess beim Einschrauben angegeben wird. Bei einer "normalen" Schraube steht z.B. 50 Nm Anzugsdrehmoment, bei einer Dehnschraube dann beispielsweise 50 Nm Anzugsdrehmoment + 45° Drehwinkel. Es gibt aber auch Sonderfälle wie z.B. Powerlok/Trilobular Schrauben, die haben eine integrierte Schraubensicherung aber die hält nur wenige Male rein- und rausschrauben aus.

Das hier verlinkte Ford TSB für andere Modelle sagt man soll sich an das Workshop Manual für den Wiedereinbau halten und dort heißt es dass die Schrauben erneuert werden müssen. Es gibt noch ein älteres TSB welches sagt man könne die Schrauben wiederverwenden wenn die Schraubensicherung auf den Schrauben erneuert wurde.
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markii58
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Re: BEHOBEN: Klonk-Geräusch beim Abbremsen

Beitrag von markii58 »

MZKO453 hat geschrieben: ↑7. Okt 2024, 04:54Update 29.11.24:
Die Lösung war nun die Halterung ausgehend vom Getriebe zur Kardanwelle zu fetten. Dieses Teil wird ab Werk trocken eingebaut. Nun ist alles weg. Die Ford-Werke wurden darüber nun auch informiert. Das Teil an sich ist aber momentan nicht lieferbar.
Mein Händler vor Ort hat nun nach zwei Diagnoseterminen heute beim dritten Termin die Kardanwelle getauscht und ... Überraschung, Geräusch ist "weicher" aber immer noch da. Nun will er weitermachen mit Differential zerlegen und so weiter, da ist mir aber nicht ganz wohl dabei. Das Verbindungsstück habe ich erwähnt aber davon will er nichts wissen, auch sagte er dass Ford auf Nachfrage nichts von so einem Fall weiß.

Über Facebook bin ich auf einen anderen Händler aufmerksam geworden der bereits einen klonkenden Dark Horse hatte und diesen erfolgreich reparierte, dort werde ich mal als nächstes aufschlagen.
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