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Re: Winterpause vs Ganzjahresbetrieb

Verfasst: 3. Dez 2025, 07:34
von Marc R.
Lüne hat geschrieben: 2. Dez 2025, 15:20 Das weiß ich nicht, wie das bei uns war, waren meine Frau und ich arbeiten, daher keine Chance irgendwas beiseite zu schaffen, daher bleibt alles das ganze Jahr versichert
ah ok. Bei uns bleiben die Autos auch abgemeldet versichert. Wir können die Nummer "hinterlegen", dann sind Steuer und Haftpflicht ausgesetzt aber die Vollkasko läuft weiter.

Re: Winterpause vs Ganzjahresbetrieb

Verfasst: 4. Dez 2025, 11:08
von SMü
Bei fast allen Versicherungen hast du automatisch eine beitragsfreie Ruheversicherung außerhalb des Saisonzeitraums.
Das Auto muss dazu auf einem "umfriedeten" Privatgrundstück oder in einer Garage stehen. Wird es gestohlen oder beschädigt bist du trotzdem über die Haftpflicht oder Teilkasko versichert.
Das Auto darf nicht im öffentlichen Verkehrsraum stehen und auch nicht auf öffentlichen Straße gefahren werden.

Re: Winterpause vs Ganzjahresbetrieb

Verfasst: 12. Feb 2026, 08:33
von Nitepony
Meiner wird das ganze Jahr gefahren, da hier im Ruhrgebiet/Münsterland aber idR nur wenige Tage in Folge Schnee liegt, versuche ich diesen zu meiden sowie auch die zwei, drei Tage nach extremen Streuaktionen der Kommunen. Der Mustang ist unser zweites Auto und meine Frau muss auch mobil sein, sodass eine hundertprozentige Schonung nicht möglich ist. Um mir selbst keine Vorwürfe machen zu müssen habe ich bei der Car Klinik Mülheim an der Ruhr für ca 2k EUR eine Hohlraumversiegelung mit Mike Sanders und Unterbodenschutz mit Fertan UBD240 machen lassen. Dem muss ich jetzt wohl Vertrauen schenken. Vor der Maßnahme hatte ich Sorgen, dass der Wagen bei Hitze extrem tropft. Am Anfang hat es tatsächlich gedämpft, getropft und gestunken. Auf der extra ausgelegten Gummimatte in der Garage findet man dann nach dem Ausparken zu Beginn auch immer Mike Sanders "Köttel". Dieses Phänomen nimmt rasch ab und tritt derzeit nur bei extremer Hitze leicht auf. Im Parkhaus hat mich jedoch noch keiner erwischt bzw darauf angesprochen, vermutlich auch, weil man den trockenen "Fettköttel" einfach aufsammeln und wegschmeißen kann, solange er nicht im flüssigen Zustand ind poröses Gestein eingedrungen ist. Riechen kann ich die Behandlung leider bei geöffneten Fenster auch noch nach Monaten, jedenfalls nach ordentlich Hitze von außen oder im Motor. PS: Der Mustang ist mir sehr wichtig, er ist aber kein Unikat und auch kein 60er/70er Musclecar. Deswegen habe ich die Hoffnung, dass mit diesen Maßnahmen und vielleicht Wiederholung plus punktueller Rostbeseitigung in 10 Jahren ein langes Fahrzeugleben möglich ist.